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Mobile Endgeräte der letzten Jahre, haben sich weg von der Konvergenz, in der ein Gerät alle Funktionsbereiche erfüllen soll, entwickelt. Früher war dies bei den Workstations oder auch den Notebooks der Fall. Man hat versucht, immer mehr Funktionen in das eine Gerät zu packen. Hatte der Anwender ein Bedürfnis nach Telefonie, man kam mit unified communications , etc.
Diese Grundidee ist eigentlich sehr wirtschaftlich. Der Anwender wird mit einem Gerät ausgerüstet. Mit diesem einen Gerät erledigt er all seine Aufgaben.

Ein Teil der Consumerization ist aber sicher auch, dass sich der Anwender mit diesem Kompromiss nicht mehr begnügt. Geräte, welche jeden Funktionsbereich erfüllen sollen, sind meistens gross und schwer (frühere Notebooks) oder leistungsmässig nicht auf der Höhe der Zeit (Blackberry im Jahr 2010-2013). Zudem erwartet der Anwender auch die Abbildung einer vorhandenen Gesellschaftsrealität. Arbeits- und Freizeit vermischen sich vermehrt. Kaum einer, der nicht private Besorgungen während der klassischen Arbeitszeit macht, oder auch mal zu Hause eine Mail beantwortet. Diese Realität soll sich auch in den Endgeräten abbilden. Er möchte gerne sein Endgerät privat und geschäftlich verwenden. Er möchte auch nicht an ein Gerät gebunden sein. Abhängig vom Einsatzkontext, möchte er das ideale Gerät verwenden.
Eine Mail kann man mit einem Notebook eigentlich immer und ortsunabhängig lesen. Seinen Notebook in einem übervölkerten Bus zu öffnen ist allerdings suboptimal. Mit einem Smartphone kann man auch in einer Warteschlange eine E-Mail lesen oder kurz beantworten. Der wirtschaftliche Grundgedanke rückt also für den Anwender in den Hintergrund. Lassen es die Rahmenbedingungen des Unternehmens zu, kann der Einsatz mehrer Geräte zur Anwenderzufriedenheit genutzt werden. Um die Wirtschaftlichkeit zu entlasten setzen viele Unternehmen auf die Verwendung privater Hardware zur Ergänzung des Arbeitsplatzes (BYOD).
Unabhängig von der Bereitstellung der Geräte, der Kontrolle des Unternehmens darüber, etc. kann man aktuell den Trend verfolgen, dass wieder mehr Geräte pro Person verwendet werden. Diese Geräte haben vielfach überlappende Funktionen. Heute kann der Anwender eigentlich von jedem Gerät aus auf das Internet, auf seine E-Mails oder seine sozialen Netze. Abhängig vom Einsatzkontext wird das optimale Gerät verwendet. In der Folge werden auch immer mehr Unternehensanwendungen auf mehreren Geräten verwendet. Sie sind nicht mehr auf ein Zielsystem entwickelt, sondern sollen mit einer Vielzahl von Endgeräten umgehen. Vielfach werden Funktionen in den Anwendungen beschränkt, je nach Leistungsmerkmalen eines Geräts. Ein kleiner Bildschirm wird mit einer einfacheren Oberfläche beliefert oder ähnliches.
Die Abbildung dieser “Multi-Device”-Realität ist natürlich aufwändig. Ist ein Unternehmen nicht darauf ausgerichtet, sei dies durch starken Einsatz von Standard- oder Consumer-Diensten, oder durch die lose Koppelung von Anwendungen auf Daten, etc. kann dieser Aufwand sehr hoch sein. Es ist aus meiner Sicht nicht sicher, ob diese Realität auch in drei Jahren noch die Realität sein wird. Microsoft arbeitet meines Erachtens in eine andere Richtung. Was sich ein Unternehmen, aber auch die Anwender überlegen sollen, ist der implizite Vertrag, welcher eingegangen wird. Das Unternehmen erhofft sich aus diesem Umstand eine höhere Produktivität. Der Anwender soll schlussendlich mehr/öfter arbeiten. Dies durch die Vermeidung von Wartezeiten, Nutzung von Reisezeit und schlussendlich auch der Erhöhung der Arbeitszeit. Der Mitarbeiter akzeptiert dies durch die Flexibilisierung seiner Arbeitszeit. Er kann sich freier einteilen wann und wo er seine Aufgaben erfüllen soll. Dies bedingt ein beidseitiges Vertrauen. IT seitig bedingt es eine gute Kenntnis der eigenen Systeme und deren Möglichkeiten. Auch ist es wichtig zu wissen, welche Systeme und Daten für das eigene Unternehmen wichtig sind, und welche eher lose gesteuert werden können. Zum Beispiel auf ein mobiles Endgerät gebracht werden können.
Ich ärgerte mich in Vergangenheit immer mal wieder, dass ich Behauptungen und Analysen nicht gespeichert hatte um deren Eintreten zu überprüfen. Nun möchte ich Analysen dokumentieren und zur Seite legen. Das Ganze am Beispiel von der Apple Berichterstattung, welche oft undifferenziert den Untergang prophezeit. Leider wird dies oftmals nicht begründet sondern an blossen Behauptungen aufgehängt. Mal sehen was die Dokumentation schlussendlich belegen wird.
Hier gehts zur Dokumentation: Apple’s Abstieg: Chronik in Entstehung
(Source: marille, via musiquegraphique)
(Source: fuckyeahbestcars, via thedailyandwhatnot)